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Weekly Blog 2011/08

Special: Hello, My Name Is Mr. Bullet

Pharoahe Monch Get the fuck up! Simon says get the fuck up! Jeder Halbwegs-„Head“ kennt und brüllt diesen Schlachtruf in regelmäßigen Zeitabständen. Das liegt quasi in den Genen. Den Künstler hinter diesem Evergreen zeichnen jedoch nicht nur seine Refrain-Qualitäten aus. Pharoahe Monch vermittelt (s)eine Botschaft. Er will wach rütteln. Sein Video zu dem Song „When The Gun Draws“ aus dem im Jahr 2007 erschienen Album „Desire“ zeichnet ein fatales Szenario über Waffenbesitz im Familienhaushalt und dessen Folgen
Aus-dem-Video-Clap.jpg Nach vier Jahren meldet sich Pharoahe Monch dieser Tage mit seinem dritten Album namens „W.A.R.” (We Are Renegades) zurück und liefert zur Single „Clap (One Day)“ ein ähnlich nachdenklich stimmendes Video. Wobei: Die Bezeichung Video ist eigentlich falsch, denn bei der Länge und der ereignisreichen Story könnte man den Clip fast schon als Kurzfilm bezeichnen. Natürlich steht hinter dem Bildmaterial auch ein Rapper mit unglaublichen Skills und Ideen und so kann man sich ein leicht abwegiges Schmunzeln nicht verkneifen, wenn sich die Bedeutung hinter dem Begriff Clap im Video erschließt. No fuck you, clap at ‘em. Doesn’t mean standing ovation!

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Vom: 28. März 2011 | Autor: Moris

Weekly Blog 2011/07

World’s Gone Crazy

Nate Dogg Nach der Tsunami-Katastrophe in Japan und den etlichen Nachbeben, Toten und Super Gau-„Vermutungen“ erreicht uns in der letzten Woche die nächste tragische Nachricht. Einer der schönsten Stimmen der West Coast erlag den Folgen seines dritten Schlaganfalls. Nach den ersten beiden Schlaganfällen im Jahr 2008 wurde aufgrund der Verbesserung des Gesundheitszustandes schon von Nate Dogg’s Comeback gesprochen. Leider konnte Nathaniel Dwayne Hale nicht mehr auf die Bühne zurückkehren und verstarb im Alter von 41 Jahren. Am Folgetag twitterte und facebookte sich die Welt durch die großen Hits des Rappers und schickte ihre Gebete per R.I.P. gen Himmel. Warren G lüftete in der letzten Woche zudem ein interessantes Geheimnis zur Entstehung von „Regulate“, einer wahrlichen Hymne der Westküste, an der Nate Dogg ausschlaggebend beteiligt war. Aber seht selbst:
Wyclef Jean Nicht genug der Hiobsbotschaften wurde zuletzt vermeldet, dass Wyclef Jean am Vorabend der Präsidentschaftswahl in der Nähe der Stadt Port-au-Prince angeschossen worden sei. Die Wunde an der Hand wurde in einem naheliegenden Krankenhaus behandelt. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Manchmal fragt man sich, ob die ganze Welt verrücktspielt.

P.S.: Es gibt News! Das erste Lied von Omnipräsent kann jetzt angehört werden und man munkelt, dass das Video zu „Fesseln“ sehr bald im Netz steht.

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Vom: 21. März 2011 | Autor: Moris

Weekly Blog 2011/06

Japan Die Ereignisse rund um die Musik wurden in dieser Woche von einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Japans überschattet. Was auf dem Bild wie ein Screenshot aus einer neuen Roland Emmerich-Verfilmung aussieht, wurde am Freitag zur finsteren Wahrheit für mittlerweile 10000 Tote und Unmengen vermisste und evakuierte Personen. Bis jetzt kann nicht ermittelt werden, ob die betroffenen Gebiete von einer zweiten Tsunami-Welle überschwemmt werden könnten. Die Explosion und die ausgefallenen Kühlsysteme im Atomkraftwerk Fukushima Eins erschweren die Lage zusätzlich. Wir sprechen unser tiefes Beileid für die Situation in Japan aus und hoffen auf eine schnelle Besserung der Lage. Posts, wie „Bombenstimmung“ oder „Verstrahlt“ (No Marteria Diss), zeigen lediglich die Ignoranz und die mangelnde Intelligenz einiger ungenannter Personen. Ihr wisst, wer ihr seid.

Raekwon Nichtsdestotrotz gab es auch diese Woche wieder einige musikalische Neuerscheinungen. Long awaited, highly anticipated: Raekwon. Im Albumtitel trifft der legendäre Clan auf die älteste überlieferte Kampfkunst. Shaolin vs. Wu-Tang. Um es schon einmal vorwegzunehmen: Alles bleibt beim Alten und das ist gut so. Das Video zu „Shaolin vs. Wu-Tang“ kommt in sehr stylischer Comic-Optik.



„Silver Rings“ mit Ghostface Killah erinnert stark an den Forever-Klassiker „Triumph“ und „Crane Style“ überzeugt mit einem wunderschönen Flöten-Sample und einem ziemlich fitten Busta Rhymes. Klarer Favorite: „Rock’n’Roll“ mit dem ewig anwesenden Ghostface und Jim Jones. Da stört es kaum, dass einem „Rich And Black“ mit Nas schon irgendwie bekannt vorkommt. 2009 gab es einen Exclusive-Track namens „I Have To“ von Nas, für den der Rapper den gleichen Beat verwendete.
Dennoch reiht sich das Album als weiterer Klassiker des Wu-Tang Members ein. Ain’t Nothing To Fuck With! Abschließend noch ein Hinweis: Wir haben neue News für euch!!! Inklusive aller Updates „zum Omnipräsent“ Album von Moris, dem Videodreh zur ersten Single „Fesseln“ u.v.m.

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Vom: 13. März 2011 | Autor: Moris

After Life TOP 5

After Life Logo Tyler The Creator - Yonkers
Morlockk Dilemma feat. Hiob - Der Stein
Fashawn - Manny Pacquiao
Prinz Pi - Laura
Lil Wayne feat. Cory Gunz - 6'7

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Vom: 10. März 2011 | Autor: Moris

The Dark Side

Circus Maximus Dieser Beitrag soll keine Informationen geben oder Erklärungen liefern. Es wird lediglich – wie so oft im Leben – eine einzige Frage gestellt: Warum? Wir haben zwei Beispiele.

Nr. 1: Morlockk Dilemma. Nach Coverstress, -änderung und vergangener Preorder-Phase steht „Circus Maximus“ nun in den virtuellen Regalen zum Kauf bereit. Morlockk „hangelt sich“ auf 20 Anspielpunkten durch die Welt der großen Erwartung des Circus – bewaffnet mit ausdurcksreichen Metaphern und mittelalterlicher Mundart. Gerade die Tracks mit Artikel z.B. „Der Baum“, „Die Taube“, „Der Stein“ legen ein tiefen Zugang zur künstlerisch erschaffenen Welt des Protagonisten. Düster, abgeranzt, aber klassisch und voller detailreicher Bilder.

Tyler The Creator Nr. 2: Odd Future Wolf Gang Kill Them All. Schon beim Lesen des Namens hat man jenes bedrückende Gefühl, wie wenn man als Kind in der Schlange an der Kasse warten sollte, weil die Mutter noch kurz was holen musste. Im Mittelpunkt des derzeitigen medialen Interesses: Tyler The Creator. Sein Video „Yonkers“ verzeichnet in 20 Tagen mehr als 2 Millionen Klicks. Nothing more to say.

Wir kommen zur Ausgangsfrage zurück und wollen sie verschärfen: Warum sind wir so fasziniert von dieser Art von musikalischer Darstellung? Was reizt uns an dieser zur maßlosen Übertreibung neigenden Kunst? Wieso ist die Auslebung der dunklen Seite in der Musik so interessant? Wir sollten uns damit auseinandersetzen, denn „der Mensch muss endlich denken, weil seine Existenz auch endlich ist.“

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Vom: 03. März 2011 | Autor: Moris
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