MED feat. Blu - This Is Your Life
Random Axe - The Hex
Casper - Michael X
Rasul - Crossroads
Pete Rock & Smif-N-Wessun feat. Tyler Woods - Monumental
Blog
After Life TOP 5
One Of The Best Yet!
Es ist mittlerweile 1:06 Uhr, als DJ Premier das Set betritt. Die Ehrfurcht vor dem Legendenstatus
lässt sich deutlich in den Gesichtern der Chemnitzer Fans lesen. Schlachtrufe und „Gang Starr, Gang Starr“-Parolen
ertönen, als Premo zum Mic greift, um sich vorzustellen. Der DJ eines der wohl größten Duos der Hip Hop-Geschichte
sorgt nicht für die übliche mp3-gestützte Abendunterhaltung. Man sieht ihm an, dass er stolz auf sein Werk und dabei
selbst ein Fan geblieben ist. „The Militia“, „Above The Clouds“ oder „Who Got Gunz“ animieren zu exzessivem Mitgröhlen.
Als der Beat von „Invincible“ (Capone -N- Noreaga) einsetzt, wird es gänsehäutig.
Cut. Premo spielt bekannte Jingles aus der amerikanischen TV-Werbung, inklusive The Simpsons Theme.
Alle feiern. Plötzlich wird lauthals „Wu-Tang, Wu-Tang“ gefordert. Er spielt „Shimmy Shimmy Ya“ von Ol‘ Dirty Bastard.
Es wird gefeiert. Fazit: Christopher Edward Martin lebt von seiner unglaublichen Aura. Er kann an diesem Abend machen,
was er will und man nimmt es ihm gern ab. Attribut: legendär. R.I.P. Guru.
Es ist ein neuer Tag!!!
Die Korken, die wir zum Release von Moris‘ Omnipräsent in die Luft schossen, erreichen langsam wieder die Erde. Ein enormes
Kapitel in unserer Labelgeschichte ist abgeschlossen und das Album ist offiziell erhältlich. Ihr erhaltet es in physikalischer
Form direkt aus unserer Hand, im Union Square oder im Underworld in Chemnitz. Außerdem kann das Album bei
merchstore
bestellt werden. Natürlich werden auch die Freunde digitaler Formate fürstlich bedient: Ihr könnt das Album bei
amazon,
musicload oder
iTunes downloaden.
Der Vibe der Single „Fesseln“ hat uns dazu bewogen, zwei Remixe zu veröffentlichen, die ihr hier
kostenlos downloaden könnt. Wir möchten uns hiermit nochmal für die vielen Shares und den Erfolg des gleichnamigen Videos bedanken.
It’s a new day! Neue Projekte stehen an und das Hauptaugenmerk liegt jetzt auf der Releaseparty am 14.05.2011 im AJZ in
Chemnitz. Wir freuen uns über eure Teilnahme und feiern mit euch allen eine fette Omnipräsent Release-Sause.
Neue Projekte stehen in der Pipeline. Darüber werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten. Let’s git it!!!
Weekly Blog 2011/08
Special: Hello, My Name Is Mr. Bullet
Get the fuck up! Simon says get the fuck up! Jeder Halbwegs-„Head“ kennt und brüllt diesen Schlachtruf in regelmäßigen Zeitabständen.
Das liegt quasi in den Genen. Den Künstler hinter diesem Evergreen zeichnen jedoch nicht nur seine Refrain-Qualitäten aus. Pharoahe
Monch vermittelt (s)eine Botschaft. Er will wach rütteln. Sein Video zu dem Song „When The Gun Draws“ aus dem im Jahr 2007 erschienen
Album „Desire“ zeichnet ein fatales Szenario über Waffenbesitz im Familienhaushalt und dessen Folgen
Nach vier Jahren meldet sich Pharoahe Monch dieser Tage mit seinem dritten Album namens „W.A.R.” (We Are Renegades)
zurück und liefert zur Single „Clap (One Day)“ ein ähnlich nachdenklich stimmendes Video. Wobei: Die Bezeichung Video
ist eigentlich falsch, denn bei der Länge und der ereignisreichen Story könnte man den Clip fast schon als Kurzfilm
bezeichnen. Natürlich steht hinter dem Bildmaterial auch ein Rapper mit unglaublichen Skills und Ideen und so kann
man sich ein leicht abwegiges Schmunzeln nicht verkneifen, wenn sich die Bedeutung hinter dem Begriff Clap im Video
erschließt. No fuck you, clap at ‘em. Doesn’t mean standing ovation!
Weekly Blog 2011/07
World’s Gone Crazy
Nach der Tsunami-Katastrophe in Japan und den etlichen Nachbeben, Toten und Super Gau-„Vermutungen“ erreicht uns in der letzten
Woche die nächste tragische Nachricht. Einer der schönsten Stimmen der West Coast erlag den Folgen seines dritten Schlaganfalls.
Nach den ersten beiden Schlaganfällen im Jahr 2008 wurde aufgrund der Verbesserung des Gesundheitszustandes schon von Nate Dogg’s
Comeback gesprochen. Leider konnte Nathaniel Dwayne Hale nicht mehr auf die Bühne zurückkehren und verstarb im Alter von 41 Jahren. Am Folgetag twitterte und facebookte sich die Welt durch die großen Hits des Rappers und schickte ihre Gebete per R.I.P. gen Himmel.
Warren G lüftete in der letzten Woche zudem ein interessantes Geheimnis zur Entstehung von „Regulate“, einer wahrlichen Hymne der Westküste, an der Nate Dogg ausschlaggebend beteiligt war. Aber seht selbst:
Nicht genug der Hiobsbotschaften wurde zuletzt vermeldet, dass Wyclef Jean am Vorabend der Präsidentschaftswahl
in der Nähe der Stadt Port-au-Prince angeschossen worden sei. Die Wunde an der Hand wurde in einem naheliegenden Krankenhaus behandelt.
Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Manchmal fragt man sich, ob die ganze Welt verrücktspielt.
P.S.: Es gibt News! Das erste Lied von Omnipräsent kann jetzt angehört werden und man munkelt, dass das Video zu „Fesseln“ sehr bald im Netz steht.
Weekly Blog 2011/06
Die Ereignisse rund um die Musik wurden in dieser Woche von einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Japans
überschattet. Was auf dem Bild wie ein Screenshot aus einer neuen Roland Emmerich-Verfilmung aussieht, wurde am Freitag zur
finsteren Wahrheit für mittlerweile 10000 Tote und Unmengen vermisste und evakuierte Personen. Bis jetzt kann nicht ermittelt
werden, ob die betroffenen Gebiete von einer zweiten Tsunami-Welle überschwemmt werden könnten. Die Explosion und die ausgefallenen
Kühlsysteme im Atomkraftwerk Fukushima Eins erschweren die Lage zusätzlich. Wir sprechen unser tiefes Beileid für die Situation in
Japan aus und hoffen auf eine schnelle Besserung der Lage. Posts, wie „Bombenstimmung“ oder „Verstrahlt“ (No Marteria Diss), zeigen
lediglich die Ignoranz und die mangelnde Intelligenz einiger ungenannter Personen. Ihr wisst, wer ihr seid.
Nichtsdestotrotz gab es auch diese Woche wieder einige musikalische Neuerscheinungen.
Long awaited, highly anticipated: Raekwon. Im Albumtitel trifft der legendäre Clan auf
die älteste überlieferte Kampfkunst. Shaolin vs. Wu-Tang. Um es schon einmal vorwegzunehmen:
Alles bleibt beim Alten und das ist gut so.
Das Video zu „Shaolin vs. Wu-Tang“ kommt in sehr stylischer Comic-Optik.
„Silver Rings“ mit Ghostface Killah erinnert stark an den Forever-Klassiker „Triumph“ und „Crane Style“
überzeugt mit einem wunderschönen Flöten-Sample und einem ziemlich fitten Busta Rhymes. Klarer Favorite:
„Rock’n’Roll“ mit dem ewig anwesenden Ghostface und Jim Jones. Da stört es kaum, dass einem „Rich And Black“ mit
Nas schon irgendwie bekannt vorkommt. 2009 gab es einen Exclusive-Track namens
„I Have To“ von Nas, für den der Rapper den gleichen Beat verwendete.
Dennoch reiht sich das Album als weiterer Klassiker des Wu-Tang Members ein. Ain’t Nothing To Fuck With!
Abschließend noch ein Hinweis: Wir haben neue News für euch!!! Inklusive aller Updates „zum Omnipräsent“
Album von Moris, dem Videodreh zur ersten Single „Fesseln“ u.v.m.
After Life TOP 5
The Dark Side
Dieser Beitrag soll keine Informationen geben oder Erklärungen liefern. Es wird lediglich – wie so oft im Leben – eine einzige Frage
gestellt: Warum? Wir haben zwei Beispiele.
Nr. 1: Morlockk Dilemma. Nach Coverstress, -änderung und vergangener Preorder-Phase steht „Circus Maximus“ nun in den virtuellen Regalen
zum Kauf bereit. Morlockk „hangelt sich“ auf 20 Anspielpunkten durch die Welt der großen Erwartung des Circus –
bewaffnet mit ausdurcksreichen Metaphern und mittelalterlicher Mundart. Gerade die Tracks mit Artikel z.B. „Der Baum“, „Die Taube“, „Der Stein“
legen ein tiefen Zugang zur künstlerisch erschaffenen Welt des Protagonisten. Düster, abgeranzt, aber klassisch und voller detailreicher Bilder.
Nr. 2: Odd Future Wolf Gang Kill Them All. Schon beim Lesen des Namens hat man jenes bedrückende Gefühl,
wie wenn man als Kind in der Schlange an der Kasse warten sollte, weil die Mutter noch kurz was holen musste.
Im Mittelpunkt des derzeitigen medialen Interesses: Tyler The Creator. Sein Video „Yonkers“ verzeichnet in 20 Tagen mehr als 2 Millionen Klicks.
Nothing more to say.
Wir kommen zur Ausgangsfrage zurück und wollen sie verschärfen: Warum sind wir so fasziniert von dieser Art von musikalischer
Darstellung? Was reizt uns an dieser zur maßlosen Übertreibung neigenden Kunst? Wieso ist die Auslebung
der dunklen Seite in der Musik so interessant? Wir sollten uns damit auseinandersetzen, denn „der Mensch muss endlich denken,
weil seine Existenz auch endlich ist.“
Weekly Blog 2011/05
Where’s January?
Gerade noch mit Pauken und Trompeten lautstark das neue Jahr begossen, schon ist der erste Monat wieder verflogen. Genug Grund für uns,
euch wieder mit Informationen rund um die schönste aller Musikrichtungen zu erfreuen. Winterschlaf turned off sozusagen.
Die letzte Woche hielt erfreuliche Neuigkeiten bereit. Nachdem „Circus Maximus“ nicht, wie bereits auf
Mixery Raw Deluxe angekündigt, schon unter den Weihnachtsbäumen hätte liegen sollen,
steht nun ein offizielles Release Date für das neue Morlockk Dilemma fest. Am 28.02.2011 wird die Scheibe über
Spoken View Records veröffentlicht. Wen es – wie uns – schon jetzt vor Spannung nicht mehr
auf den Sitzen hält, darf sich jetzt bereits am Video zur Single „Portwein“ erfreuen. Begleitet wird Morlockk dabei vom alten Weggefährten Hiob,
sowie von Ruffkid und JAW.
Ähnliche Freude hat uns ein Beitrag von Amoeba Music beschert, die in ihrer aktuellen
„What’s In My Bag“-Episode Roots-Urgestein Questlove in seinen Einkaufskorb geschaut haben. Klassiker! Definitiv! So darf das Jahr weiter gehen.
Apropos Jahr: Wir sind Hass des Jahres 2010! Wir haben diesen Award ausgiebig gefeiert und wir hoffen, ihr freut euch für uns mit. Konfetti!
Nach Sylvester
Das Neue Jahr fängt ruhig an und wir wollen auch keinen Stress verbreiten. Was passt da besser als sich ein paar Minuten zurückzulehnen und uns von A-Trak durch sein, in Brooklyn gelegenes, recht minimalistisches, Homestudio führen zu lassen!?

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